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Maifahrt der Zwingerfamilie vom
07.05. – 09.05.2010
Petrus meinte es zunächst
nicht gut mit der Zwingerfamilie und ihren Freunden, als es am Freitagmorgen
losgehen sollte. Es regnete Bindfäden und so wurde der Bus schnellstmöglich
beladen. Als alles an Bord war, startete man doch frohen Mutes in Richtung
Norden. Über die A 1 ging es zunächst in Richtung Bremen, hier wurde auf einem
Rastplatz das Frühstück eingenommen. Weiter ging es durch den Elbtunnel in
Richtung Tönning, wo man am frühen Nachmittag ankam. Luzia Schaphorn, welche
diese Fahrt wiederum für die NVZ organisiert hatte, hatte ein wunderschönes
Hotel mitten in Tönning reservieren lassen. Direkt nach der Ankunft wurde unter
sachkundiger Betreuung zweier Stadtführer das Hafenstädtchen Tönning
erkundet. Nach dem Abendessen stand im Hotel ein Informationsabend über
Nordfriesland auf dem Programm.
Ein üppiges Frühstücksbüffet eröffnete am kommenden Morgen den Tag. Gut
gestärkt fuhr man zunächst zum Eidersperrwerk und bewunderte das imposante
Bauwerk. Weiter ging es nach Schlüttsiel, dem Hafen, von wo aus die bunte
Narrenschar mit dem Schiff in Richtung der Hallig Hooge aufbrach. Nach einstündiger
Seefahrt war das Ziel erreicht. Zwei Pferdekutschen warteten auf die Reisenden,
um sie über die Hallig zu fahren. Man besichtigte die von den Frauen der Hallig
errichtete Inselkirche und das Pfarrhaus und natürlich durfte der „Königspesel“
nicht fehlen, das prächtig ausgebaute Heim eines Kapitäns aus früheren
Zeiten. Am Nachmittag hieß es dann wieder alle Mann an Bord und zurück nach Tönning.
Nach dem vorzüglichen Abendessen stand ein bunter Abend auf dem Programm. Die
mitgereisten Freunde der KG Witte Müse und der KG Die Schlossgeister trugen mit
ihren Liedern und Dönekes ebenso zum humorvollen Abend bei wie auch die
Zwingerfamilie und so wurde es ganz schön spät. Trotz allem hieß es morgens
aufstehen und die Heimreise antreten. Allerdings stand noch die alte „Holländerstadt“
Friedrichstadt auf dem Besuchsplan. Dieses wunderschöne Städtchen war einst
von ausgewanderten Holländern gegründet und
dem Vorbild vieler Städte in den Niederlanden mit Grachten versehen worden.
Unter lustigen Sprüchen des Kapitäns fuhr man durch die Kanäle der Stadt und
gewann so einen wunderschönen Einblick. Aber eine lustige und erlebnisreiche
Reise geht leider auch mal zu Ende und so ging es abermals durch den Elbtunnel
wieder in Richtung Münster. Kurz vor erreichen der Westfalenmetropole lud Luzia
Schaphorn traditionsgemäß zu Käse und Wein. Ein abwechslungsreiches,
humorvolles Wochenende war vorbei. Aber alle Mitreisenden sind sich einig: Im nächsten
Jahr fahren wir wieder mit.
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